Freitag, 14. Oktober 2016

Blindenführhundfortbildung - Tipps zu Maulkorbtraining, Zahnpflege, Beschäftigungsmöglichkeiten etc.

Hallo Ihr Lieben,

dieses Jahr durfte ich wieder als Dozentin Teil einer Fortbildung für Blinde und Sehbehinderte mit ihren Hunden im BSVSt Gästehaus Stubenberg im schönen Stubenberg am See in der Steiermark sein!

Bei diesem 3-tägigen Seminar haben wir 15 Mensch-Blindenführhund-Teams und einer Teilnehmerin ohne Hund verschiedene Themen wie Alltagstraining, z.B. Freilauf, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren etc., Gesundheit, Entspannung, DogDance, Beschäftigungsmöglichkeiten für den Hund etc. theoretisch und praktisch nähergebracht! Zudem hat Frau Dr. Fröschl, Tierärztin aus Wien, einen Vortrag über Traditionelle chinesiche Medizin (TCM) gehalten und zwei Blindenführhunde-Ausbilder kamen am 3. Tag und haben Führübungen, Grundsignale etc. wiederholt und spezifische (Führ-)Probleme besprochen bzw. trainiert!

Es war wieder ein sehr spannendes Erlebnis und es ist immer wieder toll zu sehen, wie Mensch und Hund die individuellen Lebenssituationen meistern und ein harmonisches Team sind. Die Atmosphäre war sehr nett und die Teilnehmer, sowohl Zwei- als auch Vierbeiner, waren sehr wissbegierig, aufgeschlossen, aktiv und interessiert! Vielen Dank für die tolle gemeinsame Zeit! :)

Zwischendrin kam sogar noch die regionale Presse ("Kleine Zeitung") vorbei und hat uns und den Teilnehmern ein wenig über die Schulter geschaut.
Hier ein paar Eindrücke vom Seminar: Blindenführhund-Seminar 2016 - BSVSt Gästehaus Stubenberg

Hier noch ein kleiner Erfahrungsbericht und ein paar hilfreiche Tipps zu Maulkorbtraining, Zahnpflege beim Hund und Beschäftgiungsmöglichkeiten etc. für Assistenzhunde- und (Familien-/ Gebrauchs-)Hundehalter:

Freilauf - richtiges Maulkorbtraining

Das Tragen eines Maulkorbes von Assistenzhunden ist meist ein umstrittenes Thema, da die Assistenzhunde von der Maulkorbpflicht befreit sind. Dennoch hat der Maulkorb auch für Assistenzhunde einige große Vorteile. Zum einen könnte er zum Beispiel etwas abschreckender wirken, sodass die Passanten nicht so oft nach den Assistenzhunden greifen bzw. sie unerwünscht streicheln wollen. Zum anderen spielt der Maulkorb aber eine entscheidende Rolle als Anti-Fress-Korb in der immer stärker werdenden Giftköderproblematik. Im Gegensatz zum sehenden Menschen hat der sehbehinderte oder blinde Mensch keine ganze Kontrolle über seinen freilaufenden Assistenzhund. Er kann nicht wahrnehmen, ob sein Hund gerade nicht kommt, weil er zu stark abgelenkt ist und/ oder gerade etwas Fressbares auf dem Boden oder im Busch o.Ä. gefunden hat und verspeist! Dies stellt besonders dann eine große Gefahr dar, wenn der Hund tatsächlich einen vergifteten Futterbrocken aufnimmt und im schlimmsten Fall daran stirbt! Der Anti-Fress-Korb bietet die Sicherheit, dass der Hund zumindest im Freilauf nichts aufnehmen bzw. fressen kann! Unter http://www.sofahund.at/maulkorb-auswahl.html oder von BUMAS gibt es Maulkörbe, die eine Anti-Fressplatte im unteren Teil integriert haben oder diese auf Wunsch maßgefertigt eingebaut werden kann. Manche Hunde schaffen es nämlich manchmal sogar Fressbares oder Schmieriges seitlich durch den Maulkorb zu schieben oder zu drücken. Zudem ist es natürlich wichtig, dem Hund einen zuverlässigen Rückruf für den Freilauf positiv anzutrainieren!
Rassebedingt ist zu beachten, dass besonders die vorwiegend als Assistenzhunde eingesetzten Retriever auch genetisch „kleine Vielfraße“ sind, damit häufig einen erhöhten Fressdrang haben und somit verstärkt dazu neigen, den einen oder anderen Snack von der Straße, wie Butterbrote, Kebap, Pommes etc. „aufzusaugen“. Durch eine bestimmte Genvariante (POMC) haben sie ein geringeres Sättigungsgefühl als andere Rassen. Beachtet diese Tatsache bitte in Eurer Erwartungshaltung zum Trainingserfolg des Hundes! Entgegenwirken kann man diesem Umstand zum Beispiel auch, indem man den Hund öfter am Tag für richtiges und erwünschtes Verhalten mit Leckerlies belohnt oder auch seine Futterration über den Tag verteilt, um die Sättigung zu unterstützen. Natürlich sollte dabei darauf geachtet werden, dass der Hund nicht zunimmt, das heißt ggf. müssen die zusätzlichen Leckerlies von der normalen Tagesration abgezogen werden!
Das Wichtigste an einem guten Maulkorb ist, dass er passt und sich der Hund damit wohlfühlt! Dies bedeutet, dass der Hund mit Maulkorb in der Lage sein muss, zu hecheln, zu trinken und zu fressen (Leckerlies etc.) und der Maulkorb selbst weder zu locker noch zu fest im Gesicht/ auf dem Kopf sitzen sollte! Von einer sog. Maulschlaufe oder Nylon-Maulkörben ist dringend abzuraten, da diese oft viel zu eng sitzen und der Hund somit nicht hecheln kann, sodass ihm sogar im Sommer eine Hitzschlaggefahr droht! Zudem sind diese Maulschlaufen nicht beißsicher, das heißt der Hund kann damit aufgrund der Materialschwäche immernoch beißen!
Beim Maulkorbtraining ist das Endziel, dass sich der Hund mit dem Maulkorb wohlfühlt und ihn ggf. auch etwas länger tragen kann, z.B. im Freilauf oder wenn nötig in den öffentlichen Verkehrsmitteln etc. Daher ist es wichtig, dass das Maulkorbtraining langsam und positiv aufgebaut wird! Auch hier gilt: weniger ist mehr! Trainiert lieber anfangs in vielen kleinen Schritten und kurzen Trainingseinheiten, öfter über den Tag verteilt! Wichtig ist, das Training immer positiv zu beenden! Ansonsten besteht die Gefahr, dass man zu lange trainiert und den Hund überfordert oder zu große Schritte macht und dann eher Rückschritte oder Frustration erreicht! Um den Maulkorb erstmal positiv zu verknüpfen, bietet es sich an etwas schmieriges, wie Leberstreichwurst, Schmelzkäse – je nachdem, was Euer Hund mag und verträgt – unten in den Maulkorb hineinzustreichen. Der Hund darf dies dann genüsslich, wie aus einer Schüssel, aus dem Maulkorb herausschlecken! Dieser Schritt darf anfangs gerne mehrmals über 1-2 Tage verteilt wiederholt werden. Wenn der Hund sich daraufhin bereits bei dem Anblick des Maulkorbs freut, hat man schon die halbe Miete und kann einen Schritt weitergehen. Der Maulkorb kann beim Ausschlecken auch ab und zu schon in der Waagerechten gehalten werden! Wichtig ist, dass der Maulkorb noch komplett offen ist und ohne Zwang zum Hund geführt wird. Der Hund sollte sich selbstständig zum Maulkorb hinbewegen und für jede freiwillige Annäherung belohnt werden! Wer mit dem Clicker arbeitet, kann diesen natürlich gerne auch im Training einsetzen – wichtig, immer wenn Ihr clickt, muss danach eine Belohnung für den Hund folgen; wenn Ihr nicht belohnen wollt, weil der Hund es zum Beispiel schon gut kann, dann clickt nicht! Im weiteren Training kann man dann langsam beginnen, die Riemen schon mal etwas hochzuhalten, dann die Riemen schon mal vorsichtig zusammenhalten - ohne zu schließen, dann kann man den Maulkorb schon mal kurz schließen und gleich wieder öffnen, dann schon mal kurz geschlossen lassen und ihn dann schon mal für einige Sekunden drauf lassen! Solltet Ihr einen Maulkorb mit Clickverschluss haben, diesen bitte möglichst leise neben den sensiblen Hundeohren schließen! Macht möglichst viele kleine belohnende Schritte, die der Hund schaffen kann und somit Spaß am Training hat! Sobald Ihr Stresssignale bzw. Unwohlsein bei Euren Hunden bemerkt, seid Ihr zu weit gegangen. Geht dann möglichst einen Schritt zurück und beendet das Training positiv und beginnt später ein neues Training! Wenn der Hund den Maulkorb dann schon gerne auf dem Kopf lässt, ohne ihn immer abstreifen zu wollen oder mit den Pfoten dran kratzt, könnt Ihr schon langsam die Zeitintervalle des Tragens erhöhen und anfangen Euch mit dem Hund durch die Wohnung und dann nach draußen zu bewegen. Meist ist das auch schon eine Ablenkung vom Maulkorb selbst. Kleine Laufspiele mit dem Hund mit Maulkorb drauf können auch motivierend und ggf. ablenkend sein. Ihr könnt den Hund beim Maulkorbtraining auch sehr gut mit kleinen Leckerlies oder einer Leberwursttube durch die Maulkorblöcher hindurch belohnen/ füttern – dies kann ebenfalls die Motivation erhöhen den Maulkorb aufzulassen und erleichtert das Tragen! Sollte der Hund noch vermehrt versuchen, den Maulkorb abzustreifen, kontrolliert nochmal, ob der Maulkorb wirklich gut passt/ sitzt oder verknüpft ihn nochmal positiv mit besonders tollen Leckerlies. Für den Hund soll der Maulkorb möglichst angenehm und gerne zu tragen sein! Sollte ein Hund schlechte Erfahrungen mit einem Maulkorb gemacht haben oder den eigenen Maulkorb überhaupt nicht gerne tragen wollen, weil zum Beispiel das Training zu schnell durchgeführt wurde o.Ä. und auch die neue positive Verknüpfung nicht ausreicht, kann oder sollte man das Training mit einem komplett neuen Maulkorb positiv und langsam aufbauen!
In Bezug auf die Giftköderproblematik gibt es auch die Möglichkeit, sich vom Hund Fressbares oder gefundenes Essen anzeigen zu lassen. Allerdings ist dabei die Anzeige in Form von davor hinsetzen oder Herrchen/ Frauchen anstupsen etc. für einen blinden oder sehbehinderten Menschen sehr schwierig. In diesem Fall sollte bei Trainingswunsch mit einer sehenden Person zusammengearbeitet werden. Einige Dinge möchte man aber als HalterIn vielleicht auch nicht unbedingt gebracht bekommen…! Im Vergleich dazu bewährt es sich eher ein sicheres Tauschen mit dem Hund aufzubauen, das heißt der Hund lernt, dass wenn er etwas spannendes findet oder erschnüffelt über das Signal „Tauschen“ etwas Besseres dafür zu bekommen. Dies bedingt, dass man immer einen tollen Jackpot als Tauschobjekt dabei haben sollte. Mehr Aufregung in die Situation mit beispielsweise „Aus“, „Pfui“ etc. zu bringen oder gar „die Beute“ wegnehmen, erreicht beim Hund meist nur, dass er die gefundenen Dinge lieber zur Sicherheit noch schneller runterschluckt, bevor es ihm weggenommen wird! Ruhe in dieser Situation ist ebenfalls ein wichtiger Faktor! Daher ist es wichtig, zuhause erstmal mit unwichtigen Dingen, weniger attraktivem Essen, wie getrocknetes Brot, oder anfangs eher uninteressanten Spielsachen das Tauschen zu üben. Nach und nach baut man dann die Wertigkeit der Tauschobjekte auf, damit später auch draußen besonders für den Hund wertvolle Fundsachen freigetauscht werden können!

Alltagstraining – Führgeschirr (Geschirr) anziehen

Das Führgeschirr anziehen ist vom Prinzip her ähnlich wie das Maulkorbtraining – nur ohne die Leberstreichwurst auf dem Objekt selbst! Das Anziehen des Führgeschirrs sollte, ebenfalls wie der Maulkorb, langsam und positiv verknüpft stattfinden. Für den Hund ist das Führgeschirr wie seine tägliche „Arbeitskleidung“, daher sollte er es als angenehm empfinden, es zu tragen. Da das Tragen des Führgeschirr oft durch die Führhundeschulen aufgebaut und trainiert wird, sollte der/ die HundehalterIn anschließend bei Übernahme des Hundes darauf achten, dass der Hund das Führgeschirr weiterhin oder spätestens dann positiv verknüpft und gerne trägt. Auch hier ist es wichtig, dass wieder jede Annäherung des Hundes zum Führgeschirr hin belohnt wird und es dem Hund nicht einfach wortlos „übergestülpt“ wird. Im besten Fall steckt der Hund auf ein Wortsignal hin freudig seinen Kopf in das Führgeschirr hinein und lässt es sich freiwillig anziehen. Dies lässt sich am besten mit Ruhe und guten Leckerlies erreichen! Gerne darf auch hierzu bei Bedarf der Clicker verwendet werden.

Richtige Zahnpflege beim Hund

Regelmäßige Zahnpflege ist auch für unsere Hunde wichtig, da sich Zahnbelag innerhalb von 18-36h in Zahnstein umwandelt und dann nur noch manuell entfernt werden kann. Zahnerkrankungen sind mit die häufigsten Erkrankungen beim Hund und können, vor allem im höheren Alter, auch zu Organschäden führen, da Bakterien aus dem Mundraum abgeschluckt werden und dann innere Organe befallen können. Es gibt verschiedene Möglichkeiten Zahnpflege bei seinem Hund zu betreiben. Es gibt den natürlichen Weg, das heißt man gibt dem Hund ca. alle 2-3 Tage Natur-Kauartikel, wie Ochsenziemer, Rinderkopfhaut etc. zum Kauen. Durch den Abrieb beim Kauen putzen sich die Zähne automatisch mit. Wichtig ist, dass der Hund ausreichend mit Kauen beschäftigt ist, damit er beide Zahnreihen nutzt und die Zähne gereinigt werden können. Kauartikel wie Kaninchenohren, Hühnerfüße etc. schmecken den Hunden gut, sind aber sehr schnell weggekaut. Dabei kann es sein, dass der Hund nur eine Zahnreihe/ -seite benutzt anstatt den Kauartikel mehrmals im Mund hin- und herzuschieben und abwechselnd zu kauen. Eine weitere Möglichkeit der Zahnpflege ist dem Hund, ähnlich wie bei uns selbst, möglichst täglich die Zähne zu putzen. Dafür kann man entweder spezielle Hundezahnbürsten oder Fingerlinge mit Bürstenkopf oder Noppen und Zahnpasta benutzen. Der Vorteil der Fingerlinge ist, dass der Hund diese eventuell etwas weniger komisch als die Hundezahnbürste selbst findet und man etwas mehr Gefühl beim Zähneputzen hat. Bei der Zahnbürste muss man sonst aufpassen, dass man nicht zu grob arbeitet und ggf. das Zahnfleisch verletzt. Manuelles Zähneputzen beim Hund muss generell vorsichtig, langsam und positiv aufgebaut werden. Mittlerweile gibt es auch von der Firma Emmipet (http://www.emmi-pet.de/) eine geräusch- und vibrationslose elektrische Ultraschallzahnbürste. Diese muss mit einer speziellen Zahnpasta benutzt werden und stellt eine sehr moderne und effektive Zahnpflegemöglichkeit dar. Allerdings muss hierbei das Training wieder langsam und positiv aufgebaut werden, welches einige Zeit dauern kann. Als einfache Alternative zur manuellen Zahnpflege gibt es auch verschiedene Hunde-Mundwasser, zum Beispiel Vet Aquadent von Virbac, die man ins tägliche Trinkwasser hineingibt und die dann geruchsbildende Bakterien, Plaque/ Zahnstein und Karies hemmen sowie antiseptisch in der Mundhöhle wirken. Dies verhindert dann zudem auch unangenehmen Mundgeruch des Hundes.

Beschäftigungsmöglichkeiten für den Hund

Für Hunde, insbesondere für viel arbeitende Assistenzhunde, ist es wichtig, sie körperlich aber auch geistig auszulasten. Das heißt, dass man ihnen als Ausgleich zur Führhundearbeit viele Möglichkeiten bietet, ihre Nase und/ oder ihre geistigen Fähigkeiten ausleben und nutzen zu können. Zum einen gibt es fertige Intelligenzspielzeuge, zum Beispiel aus Holz oder Plastik, bei denen die Hunde kleine Schubladen öffnen, Hütchen hochheben, an Seilen ziehen, Knöpfe drücken, Stäbe herausziehen oder vieles mehr, müssen, um sich die versteckten Leckerlies zu „erarbeiten“. Gleichzeitig werden sie dabei in der Problemlösungsfindung geschult und lernen ggf. sogar Impulskontrolle bzw. mit Frust umzugehen, wenn man nicht gleich an das gewünschte „Objekt der Begierde“ herankommt. Dies stärkt sie in ihrem Selbstbewusstsein, ihrer Konzentration und Gelassenheit. Natürlich ist es wichtig, dem Hund auch Hilfestellung zu leisten, wenn die Aufgabe zu schwierig ist oder der Hund sich vielleicht vor dem Spielzeug fürchtet. Dies fördert ebenfalls das Vertrauen des Hundes zu Euch! Auch hier wieder Ruhe bewahren und den Hund ruhig erstmal ausprobieren lassen und nicht zu schnell helfen! Sie wachsen, wie wir, an ihren Herausforderungen und Aufgaben!
Zum anderen gibt es auch die Möglichkeit selbst aus allen möglichen Alltagsgegenständen spannende Schnüffel- und Beschäftigungsspiele zu basteln. Zusammen haben wir einen eigenen Schnüffelteppich aus Fleecestreifen und Waschbeckeneinlagen geknüpft. Zudem hatten wir zwei Wäschekörbe, bei denen durch die Löcher lange Fleecestreifen gefädelt wurden oder in dem sich zusätzlich zerknülltes Zeitungspapier befand oder große Pappkartons in die zerknüllte Zeitung oder Fleecestreifen geworfen wurden, um Leckerlies darin zu verstecken. Man kann auch Zerstörungsboxen basteln, in dem man große oder kleine Kartons sammelt und diese mit Papier und Leckerlies füllt. Eine weitere Möglichkeit ist eine alte Decke oder ein altes Handtuch zu nehmen und dieses zu zerknüllen oder einzurollen und darin Leckerlies zu verstecken. Bei der eingerollten Variante hat man gleich einen kleinen Trick mittrainiert, da der Hund die Decke/ das Handtuch beim Finden der Leckerlies wieder ausrollt. Im Sommer oder bei warmen Außentemperaturen kann man auch sehr schön Leckerlies in eine Schüssel oder einen Eimer mit Wasser tun und den Hund zur Erfrischung und zum Spaß herausholen lassen. Es gibt dabei schwimmende und absinkende Leckerlies, die den Hund jeweils vor verschiedene Herausforderungen stellen. Wasserspiele sollten immer möglichst draußen oder mit einem saugfähigen Handtuch darunter durchgeführt werden!

Natürlich lassen sich alle Tipps, hier speziell auf Blindenführhunde bezogen, auf alle Hunde anwenden, z.B. gilt für das Anlegen eines Führgeschirres das Gleiche wie für das Anlegen eines normalen Geschirrs bei einem Hund!

Ich hoffe, Ihr hattet Spaß beim Lesen und Fotos anschauen!

Liebe Grüße,
Sabrina

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