Sonntag, 24. Februar 2019

Bericht zum 6. Hundetrainerkongress auf der vetmeduni

Hallo Ihr Lieben,

dieses Wochenende war wieder der jährliche und mittlerweile 6. Hundetrainerkongress auf dem vetmeduni-Campus und es gab viel Spannendes zu hören/ sehen! Die Organisatoren haben wieder tolle Dozenten eingeladen und ein spannendes, abwechslungsreiches Programm (Inhalte) zusammengestellt!

Für mich ist es immer wieder ein Highlight und eine große Freude Dr. Barbara Schöning (Info)zu treffen und ihr zuzuhören. Sie ist einfach eine Expertin in Sachen Hundetraining und -verhalten und zudem ist sie verhaltensmed. Tierärztin, Gutachterin, Autorin und in viele spannende Projekte etc. involviert. Diesmal hat sie zu den Themen Bissprävention und "Auffällige Hunde" gesprochen. Da das Thema Bissprävention aufgrund aktueller Ereignisse und Veränderungen in Wien gerade eine große (und zum Teil erschreckende, in Bezug auf aktuelle Gesetzesanpassungen) Rolle spielt gab es gleich zwei Vorträge von ihr dazu. Samstagabend gab es einen kostenfreien Zusatzvortrag für Hundehalter und heute dann einen etwas wissenschaftlicheren und mehr auf Hundefachleute zugeschnittenen Vortrag. Sie hat dabei wichtige Aspekte in Bezug auf Hund und Halter erläutert, Trainingskonzepte, Sicherheits- und Managementmaßnahmen zur Bissprävention, aber auch Studien zu brisanten Themen wie Rasselisten/ Listenhunde vorgestellt, die aufzeigen, dass diese trotz z.T. jahrezehntelanger "Anwendung" zu keiner Besserung (Beissstatistiken) beitragen! ... Es ist nicht die Rasse, die einen Hund gefährlich macht, sondern in erster Linie seine Aufzucht (und auch schon das Stresslevel der Hundemutter während der Trächtigkeit), Haltung und sein Umfeld!
Eine wichtige Maßnahme für die Zukunft ist, die Aufklärung von Hundehaltern, wie man den Bedürfnissen seines Hundes (art)gerecht wird und für ein harmonisches Zusammenleben innerhalb der eigenen vier Wände sorgt. Zudem müssen Halter lernen, wie man mit Hunden richtig umgeht, wie man ihre Körpersprache liest und auch konfliktfrei in der Öffentlichkeit mit ihnen unterwegs ist (Sicherungsmaßnahmen etc.). Aber auch Nicht-Hundehalter, insbesondere (deren) Kinder, sollten geschult werden, wie man sich in der Nähe eines Hundes richtig verhält. Dabei sollten viele Situationen auch aus Sicht des Hundes betrachtet werden und erarbeitet werden, wie man das Zusammenleben für alle Beteiligten stress- und schadensfrei gestalten kann! - ein spannendes, wichtiges aber auch sehr komplexes Thema, zu dem man sich gar nicht genug informieren kann!

Dann war es mir eine große Freude zum ersten Mal Christina Sondermann (Info) live reden zu hören! Ich habe bereits einige Bücher von ihr zum Thema Schnüffeln, tolle Beschäftigungs- und Spielideen für Hunde gelesen und war sehr begeistert! Sie ist eine tolle, sehr frische und fröhliche Sprecherin und man merkt, dass sie Spaß hat an dem was sie tut und uns vorgestellt hat. Ihre beiden Vorträge waren eine tolle Mischung aus Hundewissen, spannenden Ideen, wie man Hundespielzeuge selbst basteln kann bzw. Vorhandene wieder spannender umgestalten kann und dem Fakt wie wichtig eine "positive Psychologie" und Einstellung für die Harmonie von Hund und Halter sind! Sie hat mir gerade in ihren Schlußworten aus der Seele gesprochen und dabei betont, wie entscheidend es ist, auf die Bedürfnisse des Hundes als fühlendes Lebewesen einzugehen und diese zu verstehen. - Bitte denkt daran, der Hund stand nicht mit seinem Köfferchen vor unserer Tür und hat sich ausgesucht, bei uns und mit uns zu wohnen! Seid glücklich, einen Hund in Eurer Familie zu haben und behandelt ihn liebevoll als Teil davon! - und falls es doch Probleme/ Uneinigkeiten geben sollte, vor allem, weil eigentlich normales Hundeverhalten nicht immer gut in die menschliche Gesellschaft/ Umgebung passt, dann sucht Euch einen kompetenten, belohnungs-basiert arbeitenden Hundetrainer (TSQ TrainerInnen) und schaut Euch zusammen an, wie ihr die Situation(en) für alle verbessern könnt.

Ein weiteres Highlight war, dass Christina sehr begeistert von unserem Clever Dog Lab und unserer Kognitionsforschung ist, sodass meine Kollegin Karin Bayer und ich ihr eine kleine Privattour durch's Lab gegeben haben, dabei durfte sie in unsere Test-Bereiche hineinschnuppern und direkt erleben, wie sonst die Hunde bei uns mit dem eye-tracker getestet werden. :) - das bleibt sicher in Erinnerung! ;)

Dies führt mich gleich zu dem nächsten spannenden Vortrag von Anna Oblasser-Mirtl (Info), die uns von ihrer spannenden Arbeit als Zoo- und Hundetrainerin am ATC (Animal Training Center, Graz) und in der ganzen Welt erzählt hat. Dabei hat sie unter anderem erwähnt, dass Dinge, die wir hautnah und aktiv selbst erleben, länger erinnert werden, als Dinge, die wir nur gesehen oder gehört haben! - so wie Christina jetzt den eye-tracker im CDL ;). Anna hat einen schönen Vergleich von den Herausforderungen als Hunde- und Zootiertrainer aufgezeigt und dabei anhand von vielen Beispielen und faszinierenden Videos mit verschiedenen Tierarten erklärt, worauf es beim richtigen und effektiven Tiertraining ankommt. Toll! - jedes Mal erinnern mich ihre Vorträge daran, wie dringend ich mal das ATC besuchen (und erleben) muss... wenn ich mal Zeit habe! :)

Alexandra Wischall-Wagner (Info) hat uns zwei tolle Vorträge zum Thema Jagdverhalten von Hunden in der Stadt und zur Kundenpsychologie gehalten und viele wichtige Aspekte, Ideen und Anregungen aufgezeigt. Zum Beispiel, dass potentiell jeder Hund (und auch wir Menschen beim Shoppen oder auf facebook ;) ) ein Jäger ist und,m dass HundetrainerInnen nicht vergessen sollten, dass an dem süßen Fiffi auch immernoch ein Mensch hängt, der ebenfalls gut betreut und gepflegt werden möchte! :)

Matthias Eberspächer-Schweda (Info) habe ich schon zum wiederholten Mal zum Thema "Gesunde Zähne" beim Hund gehört und finde es immer wieder spannend und wichtig! Zahnpflege in Form von Zähne putzen und der Gabe von Zahnpflegeprodukten (nur in Kombi mit Putzen!) ist wirklich wichtig, da jeder Hund Zahnbelag hat/ entwickelt und bei Nicht-Entfernen, dieser zu Zahnstein wird. Dieser Zahnstein führt dann bei Nicht-Behandlung zu Zahnfleischentzündungen, die bis hin zu tiefen Zahntaschen um die Zähne und Knochenrückgang führen. Daraus entstehen offene, blutende Stellen im Hundemund und sich fröhlich vermehrende Bakterien geraten in den Blutkreislauf und schädigen Herz, Leber und weitere innere Organe! Erste Anzeichen sind sichtbarer Zahnstein (gelblich) an den Zähnen und Mundgeruch des Hundes! Spannend fand ich auch, dass kleine Hunde, relativ zu ihrer Körpergröße gesehen, größere Zähne haben als große Hunde und damit mehr Angriffsfläche für Bakterien und somit Mundgeruch und Zahnerkrankungen bieten! Daher unternehmt etwas, bevor es schmerzhaft und schlimm für den Hund wird und putzt Euren Hunden täglich die Zähne! Entweder manuell mit einer weichen Bürste oder einer Hundeultraschallzahnbürste! - nach 18-36h wird aus noch harmlosen Zahnbelag fester Zahnstein, der sich an die Zähne haftet und immer dicker wird und sogar die Zähne unter sich begraben kann! Da die Zähne von Hunden sehr tief verwurzelt sind, neigen sie eher nicht dazu auszufallen, aber die Hunde haben Schmerzen, die Zähne können locker werden und bei kleinen Hunden kann sogar eher der Kiefer brechen. Lasst es nicht dazu kommen und reinigt die Hundezähne schon frühzeitig und regelmäßig - dies passiert auch automatisch beim Kauen, Beißen, Tragen von härteren Spielzeugen, Futtermitteln o.Ä. aber eben nicht vollständig. Dr. Eberspächer-Schweda persönlich empfiehlt den Hund auf nichts Hartes, auf das wir nicht auch beißen würden, z.B. Geweihe, Kauwurzeln, Ochsenziemer etc., beißen/ kauen zu lassen, da die Hebelwirkung, vor allem von stabförmigen Kauartikeln, Stöckern, etc. zwischen den scherenartig "schneidenden" Reißzähnen (Reißzahn beim Hund!) dazu führen kann, dass die Zähne abbrechen oder eine Fraktur erleiden. Ich persönlich gebe Schnee ab und zu auch Geweihe, Büffelhörner etc. damit er Energie abbauen kann und weil er, wie die meisten Hunde, gerne kaut, aber er ist auch eher vorsichtig dabei. Es gibt immer ein Restrisiko, das sollte jeder für sich (und seinen Hund) selbst entscheiden! Auf jeden Fall möchte ich nach seinen Vorträgen jedes Mal direkt nachhause rennen und Schnee die Zähne putzen... nur Dranbleiben ist die Schwierigkeit! ;)

Ich bin auf jeden Fall sehr glücklich und froh in den beiden Tagen wieder Einiges dazugelernt, nette Anregungen und neue Denkanstöße bekommen zu haben und viele nette Leute wiedergetroffen und kennengelernt zu haben ... und falle jetzt müde ins Bett.

Liebe Grüße und alles Gute,

Eure Sabrina



Dienstag, 19. Dezember 2017

Stolzes, frisch gebackenes Hundeführschein-Team :)

Hallo Ihr Lieben,

es gibt tolle Neuigkeiten! Schnee und ich haben es gewagt und haben den "Freiwilligen Wiener Hundeführschein" durchgeführt und bestanden (Theorie & Praxis)! :) Wir hatten eine sehr nette Prüferin und die Praxis-Prüfung war eine Mischung aus Alltagstauglichkeits-Check und Überprüfung, wie gut man seinen Hund kennt und einschätzen kann (die Theoriefragen kann man sich vorher schon herunterladen und fleißig lernen ;) - siehe Theoriefragen). Wie bei jeder Prüfung war ich aufgeregt (Schnee wusste ja nicht, was ihn/ uns erwartet ;) ), aber alles lief ganz ruhig und gelassen ab - uns wurde vorher alles erklärt und die Übungen/ Situationen wurden dann in Ruhe durchgeführt. Schnee war spitze ... und hat sich sehr über die extra zu verdienenden Würstchen gefreut! ... und als Bonus für mich gibt's ein Jahr keine Hundesteuer! :) Die Prüfung kostet 25,00€ und man spart 1 Jahr 72,00€ Hundesteuer!
Ich kenne einige Prüferinnen und die sind alle sehr nett und sorgen für eine gelassene Prüfungsatmosphäre. Ich denke, es ist zudem eine nette kleine Prüfung, die man freiwillig, zusammen schaffen und bestehen kann und erhält eine richtige kleine Ausweiskarte für unterwegs. Der Hundeführschein ist personen- bzw. hundegebunden und das zweite Herrli oder Frauli müsste die Prüfung mit dem gleichen Hund extra machen.

Wer sich auch für den "Freiwilligen Wiener Hundeführschein" interessiert, findet hier weitere Informationen: https://www.wien.gv.at/amtshelfer/freizeit-sport/tiere/hunde/fuehrschein.html 

Viel Spaß und Erfolg!

Liebe Grüße,
Sabrina und Schnee
























Donnerstag, 25. Mai 2017

Eins meiner großen Vorbilder in Wien - Jane Goodall!

Hallo Ihr Lieben,

am 18. Mai (vielleicht als verspätestes Geburtstagsgeschenk :) ) hatte ich das große Glück Jane Goodall gleich 2x an einem Tag sehen und hören zu dürfen - morgens hörten wir sie zusammen mit ca. 800 Schülern und dem EU-Jugendbotschafter Ali Mahlodji als "Vorband" mit vielen inspirierenden Ideen, Anregungen und weltweiten Programmen, v.a. für Jugendliche, und abends waren wir bei dem normalen, öffentlichen Vortrag. Beide Vorträge waren realtiv ähnlich, aber eine tolle und faszinierende Frau wie Jane Goodall kann man gar nicht oft genug hören. Es war eine tolle Mischung aus eigenen Lebenserfahrungen, der Vorstellung spannender Projekte, Denkanstöße und am Ende hat sie trotz ihrer 83 Jahre noch geduldig alle Fragen (die Kinder haben deutlich mehr Fragen gestellt als die Erwachsenen ;) ) beantwortet und Autogramme gegeben.

Nach dem ersten Vortrag hatten wir sogar noch die Chance ein Foto mit ihr und meiner Arbeitsgruppe zu machen und ich konnte sie noch ganz fix nach einem Autogramm in meinem Jane Goodall-Comic fragen und habs bekommen!!! :)

EU-Jugendbotschafter Ali Mahlodji ... und wir klein im Hintergrund (rechts, hinter dem Kind)

die wundervolle Jane Goodall

Jane's Kampagne, um die Welt zu retten...noch!

Fotos: https://www.facebook.com/janegoodall.at/photos/

Vielen Dank für die tolle Möglichkeit, dabei gewesen zu sein!

Liebe Grüße,
Eure Sabrina

Mittwoch, 19. April 2017

Zusatzausbildung Jagdverhalten

Zusammenfassender Endbericht - Jadverhalten-Zusatzmodul 2016:

Modul 2 - Juni 2016

Im Modul 2 drehte sich alles um Radiustraining, d.h. mit welchen kleinen Hilfen und Übungen der (jagdinteressierte) Hund in der Nähe des/ der HalterIn bleibt. Beispielsweise kann man eine lange Schleppleine benutzen, um dem Hund mehr Freiraum geben zu können, aber auch um notfalls immernoch eine Möglichkeit zu haben, ihn zu sichern bzw. zurückzulotsen. Um zu verhindern, dass der Hund, z.B. bei Wildsichtung, in die Leine "kracht", kann man ein Leinenende-Signal aufbauen oder mit einem "Langsam"-Signal helfen. Zudem ist ein verlässlicher Rückruf bei jedem Hund, insbesondere dem Jagdfreudigen, ein wichtiges Tool, das sauber und oft wiederholt auftrainiert werden sollte. In diesem Modul habe ich zum ersten Mal von der Möglichkeit gehört, 20, 30 oder gar 50m Schleppleinen zu verwenden, um mehr Sicherheit bei ggf. jagenden Hunden zu haben. Man hat dadurch etwas länger Zeit zu reagieren und kann sich auch mal anschauen, was der Hund machen würde, wenn er kann. Dazu eignen sich besonders gut Reepleinen, da sie schön leicht (bei 50m kommt einiges an Gewicht über die Länge zusammen!) und sogar schwimmfähig sind. Man sollte allerdings bei so langen Leinen immer das Gewicht des Hundes selbst mit einbeziehen. Ab einem Gewicht von über 25kg des Hundes wäre der Einsatz nicht ratsam (Reißgefahr). Des weiteren gabs Übungen bzw. Signale wie "Raus da", "Hinter mir", "Weiter" o.Ä. um dem Hund Richtungen weisen zu können oder in/ aus verschiedene/n Terrains rein- oder rauszuschicken oder in verlockenden Situationen vorbei- oder weitergehen zu können. Als weitere Trainingsmöglichkeit (neben vielen weiteren Übungen) lernten wir das Longieren von Hunden kennen. Zum Ende des Moduls wurden wieder verschiedene Mensch-Hund-Teams mit hündischen Jagdvorlieben eingeladen und wir konnten in Gruppenarbeit zeigen, was wir gelernt haben und wie wir ein Training mit/ für diese Teams aufbauen würden - sehr spannend und lehrreich! - Als Hausaufgabe sollten wir zu den einzelnen Übungen wieder kleine Videos drehen und zudem ein Mensch-Hund-Team zu diesen Übungen anleiten und filmen. Vorher sollten wir dieses Mensch-Hund-Team mithilfe eines Fragebogens in einem "Erstgespräch" interviewen und mögliche, passende Übungen eruieren. Vielen Dank an Claudia & ihre "Schoko" und meinen Freund & "Schnee"! :)

Modul 3 - Oktober 2016  

Im Modul 3 drehte sich alles um den Gehorsam, den ein Hund zeigen/ können sollte, z.B. zuverlässiger Rückruf, verschiedene Pfeif-/ Trillertöne und -signale, Ausüben verschiedener Signale oder Übungen unter Ablenkung (fliegendes Spielzeug, Leckerlies, Menschen etc.), Wild anzeigen aber auch gesetzliche Grundlagen und natürlich der Umgang mit potentiellen Kunden-Teams. Zudem konnten auf Wunsch Übungen aus allen Modulen nochmal besprochen und/ oder wiederholt werden. Es gab viele Fallbeispiele, um zu lernen, welche der vielen möglichen Übungen wann eingesetzt werden können und auch wieder motivierte, lernfreudige Mensch-Hund-Teams zum praktischen Anleiten. - Als Hausaufgabe bzw. gleichzeitig als Abschlussprüfung, um die Ausbildung zu bestehen, gab es die Aufgabe innerhalb von 8 Wochen ein Mensch-Hund-Team mit jagdfreudigem/n Hund(en) zu beraten und zu trainieren. Der Forschritt und die Übungen sollten anhand von ca. 30 min Videomaterial dargestellt werden sowie die Erstellung eines Trainingsplans (und ggf. -ausblicks). Vielen Dank an Birgit und ihre Süßen Akin und Zuri! Es war eine tolle Zeit und schön anzusehen, wie sich die Hunde immer mehr auf Frauchen konzentrieren konnten, besser zurückkamen und deutlich weniger "auf eigene Faust" in den Wald abhauten bzw. herumstöberten. 

Anfang des Jahres 2017 kam dann die freudige Nachricht, dass ich die Abschlußprüfung erfolgreich bestanden habe und das Zertifkat kam per Post!!! Ich bin sehr stolz darauf!



Fazit:

Ich hatte sehr viel Freude an dieser Zusatzausbildung! Ich habe viele nette, lernfreudige TeilnehmerInnen kennengelernt und jede Menge toller, neuer und hilfreicher Übungen gelernt und ausprobieren können. Pia und Anke sind tolle Referentinnen und man merkt ihnen die Freude an ihrer Arbeit und den großen Erfahrungsschatz an. Mit viel Spaß haben sie eine tolle Mischung aus Theorie und Praxis in dieser Ausbildung zusammengestellt und unterrichtet! 
Ich kann diese Zusatzausbildung nur jedem empfehlen, der gerne mehr über das Jagdverhalten der Hunde und mögliche Trainingsansätze/ -lösungen zu diesem Thema erfahren möchte! Danke Pia und Anke für diese tolle Zeit und Erfahrung!
Vielen Dank auch an Michaela Loindl, die diese tolle Ausbildung nach Österreich geholt und mit ganz viel Engagement auf die Beine gestellt hat! Das Argrarium Vorchdorf war ein toller Veranstaltungs- und Übungsort! Danke!

Ich hoffe, Ihr hattet viel Spaß beim Lesen meines Berichts und habt einen kleinen Einblick in diese Ausbildung zum Jagdverhalten des Hundes erhalten!

Der hübsche Xaver von Anke war immer mit dabei & hat ganz aufmerksam mitgemacht...meistens ;)!
(Foto: Sabrina Matiz, Oktober 2016)

Liebe Grüße,
Eure Sabrina

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Mai 2016 - Zwischenstand Hausaufgaben-Beispiele zu Modul 1:

Bevor jeweils das nächste Modul startet, bekommen wir in der Zwischenzeit immer kleine Hausaufgaben, das heißt, wir drehen kleine Videos von den Übungen, die wir gelernt haben - entweder mit dem eigenen oder einem geborgten Hund oder erklären sie jemand Anderem, der sie dann ausführt! :)

Hier ein paar Beispiele von mir und Schnee:

1.) Premack-Prinzip anwenden - das heißt, der Hund soll erst ein Signal bzw. eine Übung ausführen, bevor er einer selbstbelohnenden, tollen Aktivität nachgehen kann, z.B. baden, trinken, fressen, buddeln etc. 
In unserem Fall sollte Schnee erst einmal Sitz machen, bevor er ins Wasser flitzen durfte:


2.) Lustige Alternative für jagende Hunde - der Hund lernt einer vorher gelegten Spur zu folgen, um das Jagd- bzw. Suchverhalten in gerichtete, kontrollierte Bahnen zu lenken und ihm den Spaß daran trotzdem zu erhalten! Man legt eine "Würstchenspur" mit dem Geruch von Wurst und am Ende der Spur findet der Hund das Würstchen dann wirklich!



Viel Spaß beim Anschauen und vielleicht auch nachmachen! :)

Liebe Grüße und schöne Pfingsten,

Eure Sabrina

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Bericht: Modul 1 - April 2016

So das erste Modul ist schon vorbei! Es war ein tolles Eerlebnis!!! Ich habe viel gelernt und sehr viele nette Leute und Gleichgesinnte kennengelernt! Es war eine gelungene Mischung aus Theorie (vor allem erstmal Rassekunde zu den vielen existierenden Jagdhunden, aber auch vielen Trainingsgrundlagen etc.) und Praxis - sowohl in Form von Übungen mit den teilnehmenden Hunden als auch durch Vorführungen und der praktischen Anwendung mit eingeladenen Mensch-Hund-Teams am letzten Tag, um die frisch gelernten Übungen gleich weiterzugeben und anzuwenden!

Pia und Anke sind wirklich zwei sehr erfahrene und nette Dozentinnen, die alle Fragen gerne beantworten und alles verständlich und nachvollziehbar erklären! Es war immer eine sehr lockere und entspannte Stimmung!..Zudem hat das Wetter - trotz vieler Regenvorhersagen - sehr gut durchgehalten und wir haben kaum Regentropfen abbekommen, obwohl wir viel draußen waren! :)

Ich freue mich schon sehr auf das nächste Modul im Juni!

Einige Impressionen von Anke und Pia 
(ich habe mehr Videos gedreht, daher nur eine geringe Fotoausbeute ;) ):







Jetzt heißt es, sich fleißig an die Hausaufgaben zu machen, da wir drei kleine Videos drehen sollen, in denen wir einige der Übungen ausprobieren oder auch anderen erklären, die sie ausprobieren können! :)

Soviel erstmal als kleine Zusammenfassung!

Liebe Grüße,
Eure Sabrina

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Hallo Ihr Lieben,

jetzt wird es aufregend - ich habe mich für eine Zusatzausbildung zum Thema Jagdverhalten, also alles von Wissen über Jagdhunde, Wildtierkunde, Jagdverhalten, Antijagdtraining usw., von Pia Gröning und Anke Lehne (aus Deutschland) entschieden und nächste Woche startet das erste von drei Modulen á vier Tage! Wir werden in einem Agrarium in Oberösterreich unterwegs sein und hoffentlich viiiiel lernen!

Ich bin gespannt, was mich da erwartet und freue mich auf eine lehrreiche Zeit mit vielen Gleichgesinnten! - ich werde Euch natürlich berichten! :)

Ich werde die Ausbildung ohne Hund absolvieren, aber es wäre auch möglich mit (eigenem) Hund teilzunehmen! Erstmal lerne ich fleißig und dann kann ich es mit "Schnee" und anderen sicher anwenden! ;)



Liebe Grüße,
Eure Sabrina






Samstag, 4. März 2017

Arbeit im Wolfsforschungszentrum :)

Hallo Ihr Lieben,

es gibt tolle Neuigkeiten bei mir! Seit Anfang des Jahres arbeite ich zwei Mal die Woche im Wolfsforschungszentrum (Wolf Science Center/ WSC; Homepage) in Ernstbrunn und darf dort den Trainern aushelfen. Ich werde quasi ein bisschen vom Clever Dog Lab ausgeborgt und darf den Tieren dort - genau: 17 Wölfen und 17 Hunden - beibringen, mir freiwillig Speichelproben zu geben. Natürlich darf ich das Ganze nur durch den Zaun trainieren. Die Tiere dort sind zwar alle handaufgezogen, anders wäre z.B. sonst so ein direkter Kontakt zu den Wölfen durch die Trainer nicht möglich, aber dennoch leben sie in großen Freigehegen in Rudelverbänden mit möglichst wenig Menschenkontakt, um sie besser erforschen zu können. Insbesondere die Wölfe sind sehr beeindruckend und vermittlen sehr gut den Eindruck, dass sie große, starke und wilde Tiere sind, dies wird spätestens dann klar, wenn man bei der Fütterung zuschaut und z.B. ganze Hasen, Hühner oder größere Tierteile etc. "den Besitzer wechseln".

Mein Trainingsziel besteht darin, dass sich die Tiere freiwillig einen Speicheltupfer in den Mund legen lassen und diesen dort für ca. 30 sec lassen, ohne ihn zu zerkauen, aufzufressen oder damit wegzurennen. Am Ende soll das Ganze möglichst ohne Futter vorher passieren, damit die Speichelprobe nicht verfälscht - natürlich gibt es die dicke Belohnung dann dafür hinterher! ;) Um ihnen die Sache zu erleichtern, trainiere ich die Hunde erst, ihren Kopf auf ein, von innen am Zaun motiertes, Holzbrettchen (sog. chin rest - wie bei meinem eye tracker, nur etwas weniger komfortabel, da für den Außenbereich) abzulegen und dort zu bleiben. Durch ein Loch in der Rückwand des Brettchens kann ich dann den Speicheltupfer langsam auftrainieren und in ihren Mund geben und die Zeit erhöhen, die er dort drin bleibt. Anfangs bin ich erstmal morgens immer zur täglichen Kontrollrunde mitgelaufen, um die Tiere kennenzulernen und das für das Training notwendige Separieren der Tiere zu lernen. Nach ca. 3 Wochen konnte ich dann schon gnz alleine anfangen mit den Hunden zu arbeiten. Bei den Wölfen muss zur Sicherheit immer ein Trainer ein Trainer dabei sein, daher konnte ich mit den Wölfen erst ein paar Mal arbeiten - 8 Wölfe kennen aber mittlerweile mein Brettchen schon. Die Köpfe der Wölfe sind so groß wie mein Brettchen (20x25cm) wohingegen die Köpfe der Hunde maximal die Hälfte davon einnehmen. Wenn sich dann so ein Wolf beim Training entscheidet in mein chin rest zu beißen und ordentlich daran zu ziehen oder mit seiner großen "Pranke" draufhaut oder gar mit beiden Vorderfüßen draufspringt, macht das schon Eindruck und ich hatte einige Male kurz Angst um mein Brettchen. Aber zum Glück ist es stabil gebaut und hat bisher alles "überlebt". Die Hunde können mittlerweile alle auf ein verbales Signal hin ihren Kopf auf dem chin rest ablegen und ihn dort lassen. Fast alle haben den Speicheltupfer schon gesehen oder sich sogar schon leicht damit berühren lassen und 5-6 Hunde können ihn sogar schon für mehrere Sekunden im Mund behalten, während der Kopf ruhig liegen bleibt! :) Natürlich ist jedes Tier individuell und lernt unterschiedlich, aber alle hatten schnell eine Idee von der Aufgabe und sind gut vorangekommen. Alle arbeiten freudig mit und es macht Spaß zu sehen, wie die Tiere gerne mitarbeiten und Spaß am Lernen...und Leckerlies verdienen haben! :)

Hier ein paar Eindrücke vom WSC, mir und meiner Arbeit:

WSC-Profil Sabrina

WSC-Tagebucheintrag Sabrina, inkl. Hundefoto mit chin rest

Viel Spaß beim Lesen und Anschauen!

Liebe Grüße und schönes, sonniges Wochenende,

Eure Sabrina

Samstag, 31. Dezember 2016

Lifewave Patches - Anti-Silvesterangst-Experiment und eigene Erfahrungen

Hallo Ihr Lieben,

da unser Hund Schnee und seine beste Akita-Freundin leider zu den Hunden gehören, die extreme Silvesterangst bis hin zu Panik vor der Knallerei bzw. Feuerwerken haben, möchte ich Euch hier gerne von unseren diesjährigen Erfahrungen bzw. verschiedenen Anti-Silvesterangst-Versuchen berichten.

Mittlerweile gibt es ja überall viele Anregungen und Hilfestellungen, wie man seinen ängstlichen Hund an Silvester unterstützen kann (siehe auch meinen Blog-Beitrag von Silvester/ Dezember 2015 mit hilfreichen Tipps)! Das Allerwichtigste ist allerdings natürlich, dass man bei seinem Hund während dieser, für ihn schweren, Zeit bleibt, ihn unterstützt und vor allem auf jegliche Psychopharmaka oder stärkere (Beruhigungs-)Medikamente verzichtet, die den Hund nur "in seinem Körper einschließen" und vermeintlich beruhigen, aber in Wahrheit kriegt er alles live mit, aber kann nicht reagieren, weil sein Körper im wahrsten Sinne des Wortes ruhiggestellt ist! Wichtig ist auch zu wissen, dass Angst nicht durch "Trösten" verstärkt wird; Angst ist eine Emotion und diese ist da oder nicht! Durch Unterstützung könnt Ihr Eurem Hund, der nicht versteht, warum es pausenlos knallt und zum Teil Todesangst empfindet, helfen mit der für ihn schwierigen Situation fertigzuwerden bzw. einigermaßen zu entspannen bzw. sich zu beruhigen, sei es durch besonders leckeres Futter, einer wohligen Rückzugsmöglichkeit/ Höhle, einem spannenden Ablenkungsspiel, einer intensiven Kuscheleinheit, einem Thundershirt, Tellington TTouch u.v.m. - je nachdem, was Eurem Hund in dieser Situation gut tut! Hauptsache, er ist nicht allein! Ein Kind würde man ja auch nicht in die Ecke setzen und sagen "das schafft es schon"!

Da ich in Berlin schon bei dem Ridgeback-Rüden meines Vaters, der durch seine Schilddrüsen-Unterfunktion bedingt, ebenfalls Silvesterangst hat, sehr gute Erfahrungen mit einer Bachblüten-Silverstermischung gemacht habe, habe ich mich dieses Jahr an Iris Otto-Siemakowski von Mr.&Mrs. Dog (http://blog.mrandmrsdog.at/show_content.php?sid=6) gewendet und mit ihr eine perfekt auf Schnee zugeschnittene Bachblütenmischung bezüglich seiner Angst zusammengestellt. Davon habe ich dann Schnee seit Anfang November mehrere Tropfen täglich gegeben, um sein inneres Gleichgewicht herzustellen und ihn langsam auf die laute Silvesterzeit vorzubereiten.

Am 6.12.16 habe zusätzlich noch einen Workshop von Iris im Dog Food Lab (Infos und Facebookseite) besucht, bei dem sie die Lifewave Patches (Homepage: Homepage Lifewave, Infos: Infos zur Wirkungsweise), entwickelt in den USA, vorgestellt und z.T. ausprobieren lassen hat. Diese kleinen runden Pflaster wirken über eine Biophotonen-Zucker-Eiweiß-Mischung in ihrer Mitte und werden durch Licht aktiviert. Sie werden nach bestimmten Klebeprotokollen entweder direkt auf die schmerzende Stelle (Ice wave Pflaster) oder auf spezielle (Akupunktur-)Punkte auf die Haut oder das Fell geklebt und bleiben dort beim Menschen für 24 und beim Hund für 48h. Sie stellen die Energieflüsse im Körper her, lindern Schmerzen, regen Heilungskräfte an und vieles mehr. Ich habe die Pflaster bei Linda Tellington-Jones schon 2x live bei Schmerzen im Rücken und an der Hüfte bei älteren Hunden wirken sehen und es war jedes Mal verblüffend wie schnell diese kleinen Pflaster helfen und wie überraschend gut sie auf dem Fell hielten.
Bei meinem Vater habe ich vorgestern auch zwei Pflaster ausprobiert, die ihm helfen sollten, die Schmerzen in seiner verletzten Schulter zu lindern und die Selbstheilungskräfte anzuregen (SP6 und Carnosine Pflaster). Er berichtete mir nach der Nacht mit den Pflastern, dass er einige Zuckungen im Schlaf bemerkt habe, die sich so anfühlten, als wenn etwas in ihm arbeitete bzw. heilt. Es war aber nicht unangenehm, er hatte keine Schmerzen und die Pflaster haben auch sonst nicht gestört oder sich komisch angefühlt. Um eine größere Wirkung zu bemerken, muss man die Pflaster sicher öfter bzw. mehrere Tage anwenden.

Anti-Silvesterangst-Experiment mit Schnee und seiner Akita-Freundin Akina

30.12.16

Um ca. 20 Uhr bin ich eine kurze Gassirunde mit Schnee gegangen und erste Böller/ Knaller wurden bereits gezündet. Schnee war sichtlich nicht glücklich über diese Knallerei und wollte gar nicht recht von unserem Haus weg. Er hat sich immer beunruhigt umgedreht, die Ohren angelegt/ Stressanzeichen gezeigt und angehalten. Ich musste ihn alle 2m überreden weiterzugehen. Trotzdem haben wir die kleine Runde sogar noch zwischen den Häusern abgekürzt, weil er nur nachhause wollte.

Um ca. 21.30 Uhr haben Viola und ich bei unseren Hunden die Lifewave Patches Silent Night und Aeon als (Anti-)Silvesterangst-Kombination aufgeklebt. - Schnee war an den Pflastern interessiert, hat dran geschnüffelt und wollte sogar dran lecken - vielleicht auch damit spielen!? - Dabei wird das Silent Night Pflaster auf das sog. Dritte Auge auf der Stirn und das Aeon-Pflaster hinter das rechte Ohr (in Ausnahemfällen ist es bei manchen Hunden auch das linke Ohr) geklebt. Dort bleiben sie wenn möglich 48h. Bei Schnee halten die Pflaster aufgrund des etwas längeren und weichen Fell sehr gut - hinter dem Ohr habe ich das Fell etwas gescheitelt und das Pflaster hautnah aufgeklebt und das längere Fell drübergelegt. Auch nach der Nacht sitzen alle Pflaster wie zuvor. -- Bei Akina's eher kurzem, stacheligen Fell halten die Pflaster trotz großer Klebekraft etwas weniger gut und Viola hat versucht, sie etwas seitlich an das Fell anzudrücken. Eins der beiden musste sie später sogar durch ein Neues ersetzen.


Fotos: Schnee mit dem Silent Night Pflaster auf der Stirn; Das Aeon Pflaster hinter dem Ohr verschwindet leider im Fell und ist nicht wirklich fotografierbar. 


Fotos: Akina mit den beiden Pflastern auf der Stirn und hinter dem rechten Ohr.

Erste Erfahrungen mit den Pflastern:

31.12.16

Die Nacht zum 31.12.16 hat Schnee ohne Probleme durchgeschlafen und die Pflaster haben beide gut gehalten und blieben unverändert an ihren Klebestellen.
Am Vormittag ging ich dann eine kleine Feldrunde. Auch da wurden schon zahlreiche Raketen o.Ä. gezündet; zum Glück waren die meisten eher entfernt aber deutlich hörbar. Schnee hat sich wirklich wenig für sie interessiert und war sogar eher freudig unterwegs. Ich habe ihn vorsichtshalber an der langen Leine gelassen, falls im Notfall doch ein lauterer Knaller in unserer Nähe gezündet worden wäre und er doch panisch geworden wäre. Insgesamt wurden während der Runde ca. 6-7 weiter entfernte Knaller gezündet und 2-3 Nähere. Schnee ist aber ruhig geblieben und hat wenn nur kurz geschaut und angehalten. Für jeden Knaller hat er ein Leckerlie bekommen und gefressen (zur positiven Verknüpfung und Belohnung für Ruhigbleiben).

Nachmittags sind wir mit ihm nochmal eine größere Runde außerhalb von Wien spazieren gegangen. Auch dort wurden in der Ferne Knaller gezündet, aber er bleib relativ cool, ließ sich ablenken und hat Leckerlies annehmen können und sogar mit seinem Lieblingstau gespielt. Zuhause haben wir bei der Rückkehr alle Jalousien und Vorhänge zur Abdämmung des Lärms und ggf. der Lichter geschlossen. Als Vorbereitung für 0.00 Uhr habe ich eine große Schüssel Käsewürfel (als Ablenkung/ Belohnung) geschnitten.

Am Abend habe ich ihm, nachdem er doch anfing sich aufgrund der erhöhten Knallerrate unruhig zu verhalten und zu versuchen unter dem Tisch oder hinter der Couch zu verstecken, ein T-Shirt angezogen, um in zu unterstützen und sein Sicherheitsgefühl zu erhöhen. Zudem habe ich ihm ein Hundezelt aufgebaut, um ihm eine weitere Rückzugshöhle zu bieten. Diese hat er 2x gerne angenommen, aber leider haben die neugierigen Katzen ihn darin zu sehr belagert und ließen sich schwer davon abhalten. Daher hat er dann doch wieder den Tisch mit unseren Beinen darunter vorgezogen. Wir haben währenddessen am Tisch gesessen, die Musik laut aufgedreht und ein Brettspiel gespielt. Schnee hat dann phasenweise sogar tief und fest geschlafen!

 Foto: Schnee mit T-Shirt

Foto: Schnee im Hundezelt als Rückzugsmöglichkeit

Foto: Schnee in seiner "Tischhöhle"

Ab ca. 23.00 Uhr haben wir uns alle auf die Couch gesetzt - Schnee hat sogar seine "Tischhöhle" verlassen - und haben Karaoke auf der Wii gespielt. Dabei haben wir die Musik sehr laut gedreht, da die Knaller schon mehr wurden (und um unser " schiefes Gejaule" zu übertönen ;) ). Schnee hat dabei neben uns auf der Couch gelegen und sogar geschlafen!

Foto: Schnee schlafend um 23.45 Uhr bei lauter Karaoke-Musik neben uns.


Um 23.50 Uhr haben bereits die ersten Teenies bei uns vor der Tür Raketen etc. gezündet, daher wurde Schnee dann doch wach und unruhig. Wir haben ihn daraufhin mit Käsewürfeln abgelenkt und er hat diese gerne gefressen! Wir haben noch bis 2.00 Uhr weiter Karaoke gemacht und Schnee nebenbei mit Käse gefüttert, wenn es geknallt hat.

Um 2.00 und um 3.00 Uhr habe ich jeweils nochmal kurz versucht mit Schnee rauszugehen, aber jedes Mal wurde immernoch geknallt, wenn ich die Haustür öffnete und Schnee hat sich direkt umgedreht und wollte wieder zurück. Damit war die Silvesternacht dann beendet und wir sind schlafen gegangen...

Foto: "Gute Nacht, Männer!"

1.1.17 - Neues Jahr, neues Glück!

Schnee hat erneut die Nacht gut durchgeschlafen und die Pflaster sitzen nach wie vor - zwar etwas lockerer auf den Haaren klebend aber nicht lose oder wackelig. Das T-Shirt hat er ebenfalls die ganze Zeit getragen und trägt es immernoch (in Vorbereitung auf verspätete Knaller-Überraschungen)!


Die kurze Vormittagsrunde verlief auch ohne Probleme und es waren nur noch wenig Knaller und Schnee sichtlich froh wieder rauszukönnen und den Umständen entsprechend eigentlich relativ entspannt. Waren Knaller zu hören, gabs wieder Käsewürfel, die er nach wie vor gerne fraß.

Fazit:
Ich denke, die Pflasterkombination, insbesondere das Silent Night, haben Schnee geholfen in dieser schweren Silvester-Situaion etwas zu entspannen und sogar zweitweise fest zu schlafen. Natürlich waren es eine gute Mischung aus verschiedenen, unterstützenden Vorkehrungen! Aber ich war überrascht über die gute Haltbarkeit der Pflaster auf Schnee's Fell und dass sie in in den 2 Tagen in keinster Weise gestört haben. Er hat nicht ein Mal daran gekratzt oder versucht, sie abzumachen. Natürlich ist schwer zu sagen, wie es ohne die Pflaster gewesen wäre, aber ich kann mir gut vorstellen, dass sie einen positiven Einfluß auf Schnee hatten und freue mich, dass die Silvesternacht deutlich entspannter war als letztes Jahr! :)


Violas und Akinas Erfahrungsbericht:

Viola hat in der Silvesternacht ebenfalls aufgepasst, dass alle Fenster und Türen verschlossen sind und hat die Musik lauter aufgedreht, damit die Knaller weniger zu hören sind. Allgemein hat sich Akina dieses Jahr überwiegend in eine dunkle Ecke im Gang zurückgezogen und konnte dort sogar zweitweise entspannen. Zudem hatte sie von dort einen guten Überblick über das Geschehen insgesamt. Viola kann schwer sagen inwiefern die Pflaster jetzt geholfen haben, aber sie hat schon das Gefühl, dass Akina mithilfe der Bachblütenmischung und den Lifewave Pflastern entspannter war als letztes Jahr. - Damals hatte Viola ihr sogar extra frisches Fleisch besorgt, dass sie Akina um 0.00 Uhr zur besseren Ablenkung und Verknüpfung gegeben hat, aber Akina war zu aufgeregt/ verschreckt von den Knallern, dass sie es nicht fressen konnte (bei zu großem Stress und/ oder Angst ist der Organismus nicht in der Lage zu fressen, da der Körper in Alarmbereitschaft ist und Fressen/ Verdauen nicht zugelassen werden kann!) und auch insgesamt nicht zur Ruhe kam. Von daher war dieses Silvester insgesamt schon eine deutliche Verbesserung zu erkennen! :)









Freitag, 23. Dezember 2016

Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr 2017

Hallo Ihr Lieben,

ich wünsche Euch allen eine gemüttliche und besinnliche Weihnachtszeit mit lecker Essen, vielen Geschenken und tollen Momenten mit Euren liebsten Zwei- und Vierbeinern!

Habt eine tolle Zeit und rutscht möglichst ruhig und gesund ins neue Jahr 2017!

Alles Liebe,
Eure Sabrina