Donnerstag, 9. Juli 2020

Wissenschaftliche Artikel über mein Hundetraining im Clever Dog Lab und weitere Verhaltenstests (MRT, eye-tracking etc.)

Hallo ihr Lieben,

wie Ihr wisst, arbeite ich ja nun schon seit über 5 Jahren am Clever Dog Lab (CDL) in Wien und bin momentan dabei meine Doktorarbeit (PhD) zum Thema Mensch-Hund-Bindung (Sabrina Karl, vetmeduni) zu schreiben.

Letztes Jahr war es dann soweit und wir haben zwei wissenschaftliche Artikel über zum Einen mein Hundetraining für/ mit dem eye-tracker (spezielle Kamera, um Augenbewegungen zu analysieren) und dem MRT-Scanner (Messung der Gehirnaktivität von wachen und nicht fixierten Hunden) und zum Anderen über das Training zum Verwenden einer sprühenden Maske mithilfe derer man den Hunden, z.B. Hormone o.Ä., wie Oxytocin (sog. Vertrauenshormon), verabreichen kann, um dann z.B. die Effekte auf das Sozialverhalten untersuchen zu können, veröffentlicht! :)
Das Erstere ist ein reines Methodenpaper und erklärt genauesten die Trainingsschritte der Hunde bis sie testfertig für den eye-tracker und den MRT-Scanner sind. Bei der Oxytocin-Studie haben wir verglichen, ob ein sonst übliches Nasenspray oder die auftrainierte Inhalations-Maske mehr oder weniger Stress bei den Hunden während der Oxytocin-Verabreichung verursachen. Wir konnten wissenschaftlich zeigen, dass die schrittweise, positiv auftrainierte Maske deutlich weniger Stress bei der Verabreichung des Oxytocins verursachte und Oxytocin ebenso gut verabreicht und von den Hunden aufgenommen (eingeatmet) werden konnte, wie das sonst verwendete Nasenspray, welches deutlich stressiger für die Hunde ist, da sie u.a. dabei festgehalten werden müssen und das Spray direkt in die Nasenlöcher gesprüht werden muss. Jeder (der schon mal Schnupfen o.Ä. hatte) weiß, wie unangenehm so ein (undosierbarer) Sprühstoß in die Nase sein kann und den Hunden kann man zudem die Prozedur eher schwer vorher erklären.

Da die Wissenschaftssprache Englisch ist, sind auch beide Artikel auf Englisch veröffentlicht, aber es gibt darin (oder im Artikel-Anhang) auch Fotos, um sich die Trainings- und Testsituationen besser vorstellen zu können. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an alle meine lieben Zwei- und Vierbeiner, die mich seit Jahren so treu und zuverlässig unterstützen und teil der Wissenschaft sind! Vielen Dank, ohne Euch wäre das alles nicht möglich!!! :)

Hier die wiss. Artikel:

- eye-tracker und MRT-Scanner Hundetraining

Oxytocin-Maske und Nasenspray Vergleich, inkl. Hundetraining (leider ist der Artikel nicht für jeden frei verfügbar, aber Ihr könnt die Fotos ansehen und die Zusammenfassung lesen :) )

Hier schon mal direkt ein paar Fotos vom Hundetraining/ -testen:

Natürlich machen alle Hunde immer freiwillig mit (und lassen ihre Halter bei der Ankunft förmlich ins Clever Dog Lab "fliegen" ;) ) und werden großzügig mit Trockenfutter und Würstchen für ihre Leistungen "bezahlt"! :)

Miley im eye-tracker Apparat (ohne Box herum) im CDL, Foto: Sabrina Karl

Zuri im "Hundekino" (eye-tracker Apparat mit Box herum) im CDL, Foto: Sabrina Karl

Schnee auf dem Tisch der MRT-Scanner Attrappe im CDL, Foto: Sabrina Karl

Maeva auf dem Tisch des echten MRT-Scanners, Foto: Yuliya Garbozanova

Maeva mit Kopf in der Messspule im echten MRT-Scanner, Foto: Yuliya Garbozanova

Schnee beim Trainieren mit noch nicht sprühender Maske; Foto: Franka S. Schaebs

Schnee beim Trainieren mit sprühender Maske; Foto: Franka S. Schaebs

Schnee beim Trainieren mit sprühender Maske, von vorne; Foto: Franka S. Schaebs

Tysie beim ersten Kennenlernen und Füttern aus der leeren Maske; Foto: Franka S. Schaebs

Tysie beim Füttern aus der Maske mit Schaumstoffrolle drin; Foto: Franka S. Schaebs


Ich hoffe, Ihr hattet Spaß beim Lesen und Fotos schauen! Macht's gut und bleibt gesund!


Nachtrag, November & Dezember 2020

Wen die Wissenschaft dazu auch interessiert, der kann hier unsere neueste Studie mit dem eye-tracker lesen, in der es darum geht, dass Hunde aktiv der Bewegung eines Objektes (mit den Augen) folgen und auch voraussehen können, wo das Objekt hinfliegen würde: https://www.nature.com/articles/s41598-020-72506-5 (ja, man kann auch mit Frisbee spielen in die Wissenschaftsgeschichte eingehen ;) ).

Und wer noch mehr wissen und lesen will, kann hier in unserer ersten MRT-Studie nachlesen, dass Hunde offensichtlich gesehene Reize (Stimuli) schneller verarbeiten bzw. physiologisch eher auf sie im Gehirn reagieren als Menschen: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811920308995

Alle guten Dinge sind drei:

Druckfrisch gibt es quasi meinen ersten Hunde-MRT-Ergebnis-Artikel inkl. Verhaltenstest mit dem eye-tracker und in einer kleinen Arena zum Thema Mensch-Hund-Beziehung! :) hier (am Ende des Artikels gibt es zwei Beispielvideos der Videos, die wir in den Tests gezeigt haben): neueste Studie Hunde-MRT und mehr

Da das wissenschaftliche Englisch immer sehr schwer zu verstehen ist, hier eine kurze deutsche Zusammenfassung, wer möchte:

Verhaltensstudien haben gezeigt, dass die Mensch-Hund-Beziehung sehr ähnlich zu der menschlichen Mutter-Kind-Bindung ist. Allerdings sind die zugrundeliegenden Mechanismen dazu noch nicht vollständig bekannt. In unserer Studie zeigen wir die Ergebnisse, die wir mithilfe von Magnetresonanztomographie- (MRT), Eye-tracking- (Augenbewegungsuntersuchungen) und Verhaltenstests mit Haushunden erhalten haben. Wir haben untersucht, ob es ein Bindungs-ähnliches System bei Hunden gibt bzw. dieses aktiviert wird, während sie Videos von menschlichen Gesichtern sehen. Dazu haben wir ihnen kurze Videos von den Gesichtern ihrer HalterInnen, einer bekannten und einer fremden Person gezeigt, bei denen sich die gezeigte Emotion von neutral zu entweder freundlich oder wütend verändert. Im MRT-Scanner zeigten die Hunde mehr Aktivität in Hirnarealen, die mit Belohnung oder Bindung zusammenhängen, wenn sie ihre HalterInnen sahen, unabhängig von der präsentierten Emotion. Demgegenüber zeigten sie hauptsächlich Aktivierungen in Hirnregionen, die mit visueller und bewegungsbezogener Verarbeitung zu tun haben, wenn sie die fremde Person sahen. Im Vergleich dazu, verursachte die bekannte Person im Allgemeinen die wenigste Hirnaktivierung bei den MRT-Tests. Während die freundlichen Gesichter hauptsächlich Aktivierungen in den belohnungsverknüpften Hirnarealen hervorriefen, führten die wütenden Gesichter zu Aktivierungen im Limbischen System/ Gehirnbereich (Emotionsverarbeitung). Die Eye-tracking und Verhaltenstests zeigten ebenfalls Tendenzen für eine HalterInnen-Präferenz der Hunde und die damit übergeordnete Rolle der HalterInnen im Vergleich zu den anderen gezeigten Personen. Dies unterstützt die erhaltenen Ergebnisse aus den MRT-Tests. Unsere Ergebnisse zeigen, dass es hilfreich ist, verschiedene Methoden für die Untersuchung der Mensch-Hund-Beziehung zu benutzen und somit weitere Einblicke in dieses spezielle Bindungsgefüge zu bekommen.


Liebe Grüße,
Eure Sabrina


Dienstag, 26. November 2019

Vorträge, Vorträge... - Animal Training Methods Conference 2019 (Warschau) & Kyntegra 2019 (vetmeduni Wien)

Hallo Ihr Lieben,

es gibt wieder großartiges zu berichten! :) Letztes Jahr im November war ich bereits in Warschau auf der ATM 2018 und durfte ein Poster über mein Training für das MRT-Scannen mit wachen Hunden präsentieren. Dieses Jahr wurde ich angefragt, ob ich einen Vortrag über mein Hunde- (und Wolf-) training hier in Wien halten möchte! - was für eine Ehre, mein erster key note speaker talk (also als einer der Hauptsprecher; ATM 2018 & 2019 Homepage) und über 1,5h lang!!! Wahnsinn! Natürlich superaufgeregt flog ich dann am 16.11.19 morgens nach Warschau und wurde spontan gefragt, ob ich vor meinem Vortrag mit in den Warschauer Zoo möchte! Natürlich!!! :) Was für eine Frage (auch wenn ich vorher nochmal schnell meinen Vortrag geübt habe ;) ). Der Warschauer Zoo ist wirklich sehr schön und es wird ganz viel versucht, alte Gehege zu verbessern und zu erneuern, den Tieren Beschäftigungsmöglichkeiten anzubieten und eine möglichst artgerechte Haltung mit viel Platz zu ermöglichen! :) Dort habe ich dann auch die anderen beiden key note speaker Kirstin Anderson Hansen und Kai Mattson (beides super Trainer, z.B. von Delfinen, Robben, Hunden etc.) kennengelernt und es war großartig!!! Wir hatten so viel Spaß! Es war toll, all die tollen Tiere zu sehen, sogar zwei machomäßig, konkurrierende Berggorillas konnten wir ausgiebig beobachten! Mikolaj Zybala hat uns eine tolle Zoo-Tour gegeben und uns viel über die Tiere erzählen können! Toll! :)
Anschließend habe ich meinen Vortrag vor ca. 120 polnischen Teilnehmern gehalten. Es war eine neue, ungewohnte Erfahrung eine Dolmetscherin zu haben, die mich nach ca. 3-4 Sätzen jeweils übersetzt. Der Vortrag kam aber sehr gut an und die Teilnehmer waren sehr interessiert. Abends waren wir dann in einem polnischen Restaurant in der Innenstadt Warschaus und durften verschiedene traditionelle Gerichte probieren, wow, das war lecker! :) Am nächsten Tag konnte ich leider nur Kirstins ersten von zwei spannenden Vorträgen hören, da ich mittags leider meinen Flieger nach Wien zurückkriegen musste. Leider habe ich somit auch Kai's Vorträge verpasst, aber ich freue mich schon riesig, wenn ich die Beiden irgendwann, irgendwo mal wieder treffe! Es war eine tolle und sehr interessante Zeit (tolle Trainings-fachsimpel-Gespräche ;) ) mit ihnen und den Organisatoren der Konferenz! Sehr ungewohnt für mich, wie ein kleiner Star behandelt zu werden, aber toll das Interesse an meiner Arbeit zu sehen! :) Leider waren diesmal alle anderen Vorträge, außer der key note speaker, auf polnisch, daher konnte ich leider keinen anderen besuchen bzw. verstehen, aber es war eine gelungene Konferenz! Der tolle Hunde-Artikelstand mit selbstgemachten Hundebetten, Kissen, Schnüffelteppichen/-spielen etc. war auch wieder da und ich habe sogar eine tolle Schnüffelblume (Foto folgt) für Schnee geschenkt bekommen! :)


Einige Impressionen:





Kirstin

Kai

Ich,

Kirstin, Kai & das tolle Konferenz-Team! :)

Fachsimpeln Austauschen vor dem tollen Hundeartikel-Stand


Vortrag auf der KYNtegra 2019:

Letztes Wochenende durfte ich dann am 24.11.19 auf der KYNtegra, einer Konferenz für Assistenz-/ Service-/ Signal- und Therapiebegleithunde-Halter, Ausbilder/ Trainer und Interessierte, über "Tägliches Training für den Therapiebegleithund" auf unserem Campus der vetmeduni Wien halten! Diesmal sogar vor fast 200 Teilnehmern und ca. 20 Hunden! :) Mensch, auch da war ich super aufgeregt! Aber es hat alles gut geklappt und es war toll von meiner Arbeit als Prüferin (Prüf- und Koordinierungsstelle) und Therapiebegleithunde-Ausbilderin (TG Team Berlin) schwärmen und berichten zu dürfen! Das Publikum war sehr begeistert und hat viele Fotos (von meinen Folien) gemacht! :) Natürlich gab es auch "Schnee" ganz oft auf meinen Folien bei verschiedenen Übungen etc. zu bewundern! ;) Es gab sehr gutes Feedback danach und ich wurde sogar gefragt, ob ich auch in einer anderen Ausbildungsstätte ein Seminar geben könnte! :) 

Es waren wirklich wieder sehr viele spannende Vorträge (u.a. von meiner Kollegin Annika Bremhorst über Emotionen bei Hunden :) ) und es ist immer weider schön, neue und alte Freunde zu treffen! Ein wirklich toller Arbeitsbereich! Vielen Dank für die Einladung und tolle Organisation wie immer an Karl Weissenbacher & Team! :)

Hier ein paar Fotos:






Vielen Dank für Euer Interesse und ich wünsche eine gute Nacht!

Liebe Grüße,
Eure Sabrina





















Sonntag, 22. September 2019

Endlich Tellington TTouch® Practitioner für Hunde & Kleintiere

Hallo Ihr Lieben,

es ist vollbracht! Endlich habe ich mein großes und langersehntes Ziel erreicht, mich Tellington TTouch® Practitioner für Hunde & Kleintiere zu nennen und freue mich riesig!

Es ist wirklich eine wunderbare Methode, die jegliches Tiertraining durch viele verschiedene Möglichkeiten, ob am Tierkörper selbst (sanfte Berührungen, sog. TTouches) oder in der Bewegung im Lernparcours mit unterschiedlichen (Leinen-)Führtechniken, ergänzt und verbessert. Das Tier wird somit ins körperliche und seelische Gleichgewicht gebracht und kann Herausforderungen besser meistern oder sich einfach verwöhnen lassen und sein Wohlbefinden und seine Lebensqualität erhöhen. Sogar Selbstheilungskräfte können aktiviert werden und Ängste, Stress und Traumata können gelindert und besser bewältigt werden! Zudem wird die Mensch-Tier-Beziehung gestärkt und bekommt ebenfalls eine andere Qualität! Einfach eine tolle Methode und ganz leicht von jedem zuhause oder wo immer gebraucht anzuwenden (unter voriger, fachgerechter Anleitung natürlich ;) )!

Ich freue mich sehr, diese ganzheitliche und erfolgreiche Methode anwenden und verbreiten zu dürfen!

Hier mein stolzer Moment mit Bibi Degn (Tellington TTouch® Instruktorin aus Deutschland):




Liebe Grüße und gute Nacht,
Eure Sabrina

Sonntag, 24. Februar 2019

Bericht zum 6. Hundetrainerkongress auf der vetmeduni

Hallo Ihr Lieben,

dieses Wochenende war wieder der jährliche und mittlerweile 6. Hundetrainerkongress auf dem vetmeduni-Campus und es gab viel Spannendes zu hören/ sehen! Die Organisatoren haben wieder tolle Dozenten eingeladen und ein spannendes, abwechslungsreiches Programm (Inhalte) zusammengestellt!

Für mich ist es immer wieder ein Highlight und eine große Freude Dr. Barbara Schöning (Info)zu treffen und ihr zuzuhören. Sie ist einfach eine Expertin in Sachen Hundetraining und -verhalten und zudem ist sie verhaltensmed. Tierärztin, Gutachterin, Autorin und in viele spannende Projekte etc. involviert. Diesmal hat sie zu den Themen Bissprävention und "Auffällige Hunde" gesprochen. Da das Thema Bissprävention aufgrund aktueller Ereignisse und Veränderungen in Wien gerade eine große (und zum Teil erschreckende, in Bezug auf aktuelle Gesetzesanpassungen) Rolle spielt gab es gleich zwei Vorträge von ihr dazu. Samstagabend gab es einen kostenfreien Zusatzvortrag für Hundehalter und heute dann einen etwas wissenschaftlicheren und mehr auf Hundefachleute zugeschnittenen Vortrag. Sie hat dabei wichtige Aspekte in Bezug auf Hund und Halter erläutert, Trainingskonzepte, Sicherheits- und Managementmaßnahmen zur Bissprävention, aber auch Studien zu brisanten Themen wie Rasselisten/ Listenhunde vorgestellt, die aufzeigen, dass diese trotz z.T. jahrezehntelanger "Anwendung" zu keiner Besserung (Beissstatistiken) beitragen! ... Es ist nicht die Rasse, die einen Hund gefährlich macht, sondern in erster Linie seine Aufzucht (und auch schon das Stresslevel der Hundemutter während der Trächtigkeit), Haltung und sein Umfeld!
Eine wichtige Maßnahme für die Zukunft ist, die Aufklärung von Hundehaltern, wie man den Bedürfnissen seines Hundes (art)gerecht wird und für ein harmonisches Zusammenleben innerhalb der eigenen vier Wände sorgt. Zudem müssen Halter lernen, wie man mit Hunden richtig umgeht, wie man ihre Körpersprache liest und auch konfliktfrei in der Öffentlichkeit mit ihnen unterwegs ist (Sicherungsmaßnahmen etc.). Aber auch Nicht-Hundehalter, insbesondere (deren) Kinder, sollten geschult werden, wie man sich in der Nähe eines Hundes richtig verhält. Dabei sollten viele Situationen auch aus Sicht des Hundes betrachtet werden und erarbeitet werden, wie man das Zusammenleben für alle Beteiligten stress- und schadensfrei gestalten kann! - ein spannendes, wichtiges aber auch sehr komplexes Thema, zu dem man sich gar nicht genug informieren kann!

Dann war es mir eine große Freude zum ersten Mal Christina Sondermann (Info) live reden zu hören! Ich habe bereits einige Bücher von ihr zum Thema Schnüffeln, tolle Beschäftigungs- und Spielideen für Hunde gelesen und war sehr begeistert! Sie ist eine tolle, sehr frische und fröhliche Sprecherin und man merkt, dass sie Spaß hat an dem was sie tut und uns vorgestellt hat. Ihre beiden Vorträge waren eine tolle Mischung aus Hundewissen, spannenden Ideen, wie man Hundespielzeuge selbst basteln kann bzw. Vorhandene wieder spannender umgestalten kann und dem Fakt wie wichtig eine "positive Psychologie" und Einstellung für die Harmonie von Hund und Halter sind! Sie hat mir gerade in ihren Schlußworten aus der Seele gesprochen und dabei betont, wie entscheidend es ist, auf die Bedürfnisse des Hundes als fühlendes Lebewesen einzugehen und diese zu verstehen. - Bitte denkt daran, der Hund stand nicht mit seinem Köfferchen vor unserer Tür und hat sich ausgesucht, bei uns und mit uns zu wohnen! Seid glücklich, einen Hund in Eurer Familie zu haben und behandelt ihn liebevoll als Teil davon! - und falls es doch Probleme/ Uneinigkeiten geben sollte, vor allem, weil eigentlich normales Hundeverhalten nicht immer gut in die menschliche Gesellschaft/ Umgebung passt, dann sucht Euch einen kompetenten, belohnungs-basiert arbeitenden Hundetrainer (TSQ TrainerInnen) und schaut Euch zusammen an, wie ihr die Situation(en) für alle verbessern könnt.

Ein weiteres Highlight war, dass Christina sehr begeistert von unserem Clever Dog Lab und unserer Kognitionsforschung ist, sodass meine Kollegin Karin Bayer und ich ihr eine kleine Privattour durch's Lab gegeben haben, dabei durfte sie in unsere Test-Bereiche hineinschnuppern und direkt erleben, wie sonst die Hunde bei uns mit dem eye-tracker getestet werden. :) - das bleibt sicher in Erinnerung! ;)

Dies führt mich gleich zu dem nächsten spannenden Vortrag von Anna Oblasser-Mirtl (Info), die uns von ihrer spannenden Arbeit als Zoo- und Hundetrainerin am ATC (Animal Training Center, Graz) und in der ganzen Welt erzählt hat. Dabei hat sie unter anderem erwähnt, dass Dinge, die wir hautnah und aktiv selbst erleben, länger erinnert werden, als Dinge, die wir nur gesehen oder gehört haben! - so wie Christina jetzt den eye-tracker im CDL ;). Anna hat einen schönen Vergleich von den Herausforderungen als Hunde- und Zootiertrainer aufgezeigt und dabei anhand von vielen Beispielen und faszinierenden Videos mit verschiedenen Tierarten erklärt, worauf es beim richtigen und effektiven Tiertraining ankommt. Toll! - jedes Mal erinnern mich ihre Vorträge daran, wie dringend ich mal das ATC besuchen (und erleben) muss... wenn ich mal Zeit habe! :)

Alexandra Wischall-Wagner (Info) hat uns zwei tolle Vorträge zum Thema Jagdverhalten von Hunden in der Stadt und zur Kundenpsychologie gehalten und viele wichtige Aspekte, Ideen und Anregungen aufgezeigt. Zum Beispiel, dass potentiell jeder Hund (und auch wir Menschen beim Shoppen oder auf facebook ;) ) ein Jäger ist und,m dass HundetrainerInnen nicht vergessen sollten, dass an dem süßen Fiffi auch immernoch ein Mensch hängt, der ebenfalls gut betreut und gepflegt werden möchte! :)

Matthias Eberspächer-Schweda (Info) habe ich schon zum wiederholten Mal zum Thema "Gesunde Zähne" beim Hund gehört und finde es immer wieder spannend und wichtig! Zahnpflege in Form von Zähne putzen und der Gabe von Zahnpflegeprodukten (nur in Kombi mit Putzen!) ist wirklich wichtig, da jeder Hund Zahnbelag hat/ entwickelt und bei Nicht-Entfernen, dieser zu Zahnstein wird. Dieser Zahnstein führt dann bei Nicht-Behandlung zu Zahnfleischentzündungen, die bis hin zu tiefen Zahntaschen um die Zähne und Knochenrückgang führen. Daraus entstehen offene, blutende Stellen im Hundemund und sich fröhlich vermehrende Bakterien geraten in den Blutkreislauf und schädigen Herz, Leber und weitere innere Organe! Erste Anzeichen sind sichtbarer Zahnstein (gelblich) an den Zähnen und Mundgeruch des Hundes! Spannend fand ich auch, dass kleine Hunde, relativ zu ihrer Körpergröße gesehen, größere Zähne haben als große Hunde und damit mehr Angriffsfläche für Bakterien und somit Mundgeruch und Zahnerkrankungen bieten! Daher unternehmt etwas, bevor es schmerzhaft und schlimm für den Hund wird und putzt Euren Hunden täglich die Zähne! Entweder manuell mit einer weichen Bürste oder einer Hundeultraschallzahnbürste! - nach 18-36h wird aus noch harmlosen Zahnbelag fester Zahnstein, der sich an die Zähne haftet und immer dicker wird und sogar die Zähne unter sich begraben kann! Da die Zähne von Hunden sehr tief verwurzelt sind, neigen sie eher nicht dazu auszufallen, aber die Hunde haben Schmerzen, die Zähne können locker werden und bei kleinen Hunden kann sogar eher der Kiefer brechen. Lasst es nicht dazu kommen und reinigt die Hundezähne schon frühzeitig und regelmäßig - dies passiert auch automatisch beim Kauen, Beißen, Tragen von härteren Spielzeugen, Futtermitteln o.Ä. aber eben nicht vollständig. Dr. Eberspächer-Schweda persönlich empfiehlt den Hund auf nichts Hartes, auf das wir nicht auch beißen würden, z.B. Geweihe, Kauwurzeln, Ochsenziemer etc., beißen/ kauen zu lassen, da die Hebelwirkung, vor allem von stabförmigen Kauartikeln, Stöckern, etc. zwischen den scherenartig "schneidenden" Reißzähnen (Reißzahn beim Hund!) dazu führen kann, dass die Zähne abbrechen oder eine Fraktur erleiden. Ich persönlich gebe Schnee ab und zu auch Geweihe, Büffelhörner etc. damit er Energie abbauen kann und weil er, wie die meisten Hunde, gerne kaut, aber er ist auch eher vorsichtig dabei. Es gibt immer ein Restrisiko, das sollte jeder für sich (und seinen Hund) selbst entscheiden! Auf jeden Fall möchte ich nach seinen Vorträgen jedes Mal direkt nachhause rennen und Schnee die Zähne putzen... nur Dranbleiben ist die Schwierigkeit! ;)

Ich bin auf jeden Fall sehr glücklich und froh in den beiden Tagen wieder Einiges dazugelernt, nette Anregungen und neue Denkanstöße bekommen zu haben und viele nette Leute wiedergetroffen und kennengelernt zu haben ... und falle jetzt müde ins Bett.

Liebe Grüße und alles Gute,

Eure Sabrina



Dienstag, 19. Dezember 2017

Stolzes, frisch gebackenes Hundeführschein-Team :)

Hallo Ihr Lieben,

es gibt tolle Neuigkeiten! Schnee und ich haben es gewagt und haben den "Freiwilligen Wiener Hundeführschein" durchgeführt und bestanden (Theorie & Praxis)! :) Wir hatten eine sehr nette Prüferin und die Praxis-Prüfung war eine Mischung aus Alltagstauglichkeits-Check und Überprüfung, wie gut man seinen Hund kennt und einschätzen kann (die Theoriefragen kann man sich vorher schon herunterladen und fleißig lernen ;) - siehe Theoriefragen). Wie bei jeder Prüfung war ich aufgeregt (Schnee wusste ja nicht, was ihn/ uns erwartet ;) ), aber alles lief ganz ruhig und gelassen ab - uns wurde vorher alles erklärt und die Übungen/ Situationen wurden dann in Ruhe durchgeführt. Schnee war spitze ... und hat sich sehr über die extra zu verdienenden Würstchen gefreut! ... und als Bonus für mich gibt's ein Jahr keine Hundesteuer! :) Die Prüfung kostet 25,00€ und man spart 1 Jahr 72,00€ Hundesteuer!
Ich kenne einige Prüferinnen und die sind alle sehr nett und sorgen für eine gelassene Prüfungsatmosphäre. Ich denke, es ist zudem eine nette kleine Prüfung, die man freiwillig, zusammen schaffen und bestehen kann und erhält eine richtige kleine Ausweiskarte für unterwegs. Der Hundeführschein ist personen- bzw. hundegebunden und das zweite Herrli oder Frauli müsste die Prüfung mit dem gleichen Hund extra machen.

Wer sich auch für den "Freiwilligen Wiener Hundeführschein" interessiert, findet hier weitere Informationen: https://www.wien.gv.at/amtshelfer/freizeit-sport/tiere/hunde/fuehrschein.html 

Viel Spaß und Erfolg!

Liebe Grüße,
Sabrina und Schnee
























Donnerstag, 25. Mai 2017

Eins meiner großen Vorbilder in Wien - Jane Goodall!

Hallo Ihr Lieben,

am 18. Mai (vielleicht als verspätestes Geburtstagsgeschenk :) ) hatte ich das große Glück Jane Goodall gleich 2x an einem Tag sehen und hören zu dürfen - morgens hörten wir sie zusammen mit ca. 800 Schülern und dem EU-Jugendbotschafter Ali Mahlodji als "Vorband" mit vielen inspirierenden Ideen, Anregungen und weltweiten Programmen, v.a. für Jugendliche, und abends waren wir bei dem normalen, öffentlichen Vortrag. Beide Vorträge waren realtiv ähnlich, aber eine tolle und faszinierende Frau wie Jane Goodall kann man gar nicht oft genug hören. Es war eine tolle Mischung aus eigenen Lebenserfahrungen, der Vorstellung spannender Projekte, Denkanstöße und am Ende hat sie trotz ihrer 83 Jahre noch geduldig alle Fragen (die Kinder haben deutlich mehr Fragen gestellt als die Erwachsenen ;) ) beantwortet und Autogramme gegeben.

Nach dem ersten Vortrag hatten wir sogar noch die Chance ein Foto mit ihr und meiner Arbeitsgruppe zu machen und ich konnte sie noch ganz fix nach einem Autogramm in meinem Jane Goodall-Comic fragen und habs bekommen!!! :)

EU-Jugendbotschafter Ali Mahlodji ... und wir klein im Hintergrund (rechts, hinter dem Kind)

die wundervolle Jane Goodall

Jane's Kampagne, um die Welt zu retten...noch!

Fotos: https://www.facebook.com/janegoodall.at/photos/

Vielen Dank für die tolle Möglichkeit, dabei gewesen zu sein!

Liebe Grüße,
Eure Sabrina

Mittwoch, 19. April 2017

Zusatzausbildung Jagdverhalten

Zusammenfassender Endbericht - Jadverhalten-Zusatzmodul 2016:

Modul 2 - Juni 2016

Im Modul 2 drehte sich alles um Radiustraining, d.h. mit welchen kleinen Hilfen und Übungen der (jagdinteressierte) Hund in der Nähe des/ der HalterIn bleibt. Beispielsweise kann man eine lange Schleppleine benutzen, um dem Hund mehr Freiraum geben zu können, aber auch um notfalls immernoch eine Möglichkeit zu haben, ihn zu sichern bzw. zurückzulotsen. Um zu verhindern, dass der Hund, z.B. bei Wildsichtung, in die Leine "kracht", kann man ein Leinenende-Signal aufbauen oder mit einem "Langsam"-Signal helfen. Zudem ist ein verlässlicher Rückruf bei jedem Hund, insbesondere dem Jagdfreudigen, ein wichtiges Tool, das sauber und oft wiederholt auftrainiert werden sollte. In diesem Modul habe ich zum ersten Mal von der Möglichkeit gehört, 20, 30 oder gar 50m Schleppleinen zu verwenden, um mehr Sicherheit bei ggf. jagenden Hunden zu haben. Man hat dadurch etwas länger Zeit zu reagieren und kann sich auch mal anschauen, was der Hund machen würde, wenn er kann. Dazu eignen sich besonders gut Reepleinen, da sie schön leicht (bei 50m kommt einiges an Gewicht über die Länge zusammen!) und sogar schwimmfähig sind. Man sollte allerdings bei so langen Leinen immer das Gewicht des Hundes selbst mit einbeziehen. Ab einem Gewicht von über 25kg des Hundes wäre der Einsatz nicht ratsam (Reißgefahr). Des weiteren gabs Übungen bzw. Signale wie "Raus da", "Hinter mir", "Weiter" o.Ä. um dem Hund Richtungen weisen zu können oder in/ aus verschiedene/n Terrains rein- oder rauszuschicken oder in verlockenden Situationen vorbei- oder weitergehen zu können. Als weitere Trainingsmöglichkeit (neben vielen weiteren Übungen) lernten wir das Longieren von Hunden kennen. Zum Ende des Moduls wurden wieder verschiedene Mensch-Hund-Teams mit hündischen Jagdvorlieben eingeladen und wir konnten in Gruppenarbeit zeigen, was wir gelernt haben und wie wir ein Training mit/ für diese Teams aufbauen würden - sehr spannend und lehrreich! - Als Hausaufgabe sollten wir zu den einzelnen Übungen wieder kleine Videos drehen und zudem ein Mensch-Hund-Team zu diesen Übungen anleiten und filmen. Vorher sollten wir dieses Mensch-Hund-Team mithilfe eines Fragebogens in einem "Erstgespräch" interviewen und mögliche, passende Übungen eruieren. Vielen Dank an Claudia & ihre "Schoko" und meinen Freund & "Schnee"! :)

Modul 3 - Oktober 2016  

Im Modul 3 drehte sich alles um den Gehorsam, den ein Hund zeigen/ können sollte, z.B. zuverlässiger Rückruf, verschiedene Pfeif-/ Trillertöne und -signale, Ausüben verschiedener Signale oder Übungen unter Ablenkung (fliegendes Spielzeug, Leckerlies, Menschen etc.), Wild anzeigen aber auch gesetzliche Grundlagen und natürlich der Umgang mit potentiellen Kunden-Teams. Zudem konnten auf Wunsch Übungen aus allen Modulen nochmal besprochen und/ oder wiederholt werden. Es gab viele Fallbeispiele, um zu lernen, welche der vielen möglichen Übungen wann eingesetzt werden können und auch wieder motivierte, lernfreudige Mensch-Hund-Teams zum praktischen Anleiten. - Als Hausaufgabe bzw. gleichzeitig als Abschlussprüfung, um die Ausbildung zu bestehen, gab es die Aufgabe innerhalb von 8 Wochen ein Mensch-Hund-Team mit jagdfreudigem/n Hund(en) zu beraten und zu trainieren. Der Forschritt und die Übungen sollten anhand von ca. 30 min Videomaterial dargestellt werden sowie die Erstellung eines Trainingsplans (und ggf. -ausblicks). Vielen Dank an Birgit und ihre Süßen Akin und Zuri! Es war eine tolle Zeit und schön anzusehen, wie sich die Hunde immer mehr auf Frauchen konzentrieren konnten, besser zurückkamen und deutlich weniger "auf eigene Faust" in den Wald abhauten bzw. herumstöberten. 

Anfang des Jahres 2017 kam dann die freudige Nachricht, dass ich die Abschlußprüfung erfolgreich bestanden habe und das Zertifkat kam per Post!!! Ich bin sehr stolz darauf!



Fazit:

Ich hatte sehr viel Freude an dieser Zusatzausbildung! Ich habe viele nette, lernfreudige TeilnehmerInnen kennengelernt und jede Menge toller, neuer und hilfreicher Übungen gelernt und ausprobieren können. Pia und Anke sind tolle Referentinnen und man merkt ihnen die Freude an ihrer Arbeit und den großen Erfahrungsschatz an. Mit viel Spaß haben sie eine tolle Mischung aus Theorie und Praxis in dieser Ausbildung zusammengestellt und unterrichtet! 
Ich kann diese Zusatzausbildung nur jedem empfehlen, der gerne mehr über das Jagdverhalten der Hunde und mögliche Trainingsansätze/ -lösungen zu diesem Thema erfahren möchte! Danke Pia und Anke für diese tolle Zeit und Erfahrung!
Vielen Dank auch an Michaela Loindl, die diese tolle Ausbildung nach Österreich geholt und mit ganz viel Engagement auf die Beine gestellt hat! Das Argrarium Vorchdorf war ein toller Veranstaltungs- und Übungsort! Danke!

Ich hoffe, Ihr hattet viel Spaß beim Lesen meines Berichts und habt einen kleinen Einblick in diese Ausbildung zum Jagdverhalten des Hundes erhalten!

Der hübsche Xaver von Anke war immer mit dabei & hat ganz aufmerksam mitgemacht...meistens ;)!
(Foto: Sabrina Matiz, Oktober 2016)

Liebe Grüße,
Eure Sabrina

...


Mai 2016 - Zwischenstand Hausaufgaben-Beispiele zu Modul 1:

Bevor jeweils das nächste Modul startet, bekommen wir in der Zwischenzeit immer kleine Hausaufgaben, das heißt, wir drehen kleine Videos von den Übungen, die wir gelernt haben - entweder mit dem eigenen oder einem geborgten Hund oder erklären sie jemand Anderem, der sie dann ausführt! :)

Hier ein paar Beispiele von mir und Schnee:

1.) Premack-Prinzip anwenden - das heißt, der Hund soll erst ein Signal bzw. eine Übung ausführen, bevor er einer selbstbelohnenden, tollen Aktivität nachgehen kann, z.B. baden, trinken, fressen, buddeln etc. 
In unserem Fall sollte Schnee erst einmal Sitz machen, bevor er ins Wasser flitzen durfte:


2.) Lustige Alternative für jagende Hunde - der Hund lernt einer vorher gelegten Spur zu folgen, um das Jagd- bzw. Suchverhalten in gerichtete, kontrollierte Bahnen zu lenken und ihm den Spaß daran trotzdem zu erhalten! Man legt eine "Würstchenspur" mit dem Geruch von Wurst und am Ende der Spur findet der Hund das Würstchen dann wirklich!



Viel Spaß beim Anschauen und vielleicht auch nachmachen! :)

Liebe Grüße und schöne Pfingsten,

Eure Sabrina

...


Bericht: Modul 1 - April 2016

So das erste Modul ist schon vorbei! Es war ein tolles Eerlebnis!!! Ich habe viel gelernt und sehr viele nette Leute und Gleichgesinnte kennengelernt! Es war eine gelungene Mischung aus Theorie (vor allem erstmal Rassekunde zu den vielen existierenden Jagdhunden, aber auch vielen Trainingsgrundlagen etc.) und Praxis - sowohl in Form von Übungen mit den teilnehmenden Hunden als auch durch Vorführungen und der praktischen Anwendung mit eingeladenen Mensch-Hund-Teams am letzten Tag, um die frisch gelernten Übungen gleich weiterzugeben und anzuwenden!

Pia und Anke sind wirklich zwei sehr erfahrene und nette Dozentinnen, die alle Fragen gerne beantworten und alles verständlich und nachvollziehbar erklären! Es war immer eine sehr lockere und entspannte Stimmung!..Zudem hat das Wetter - trotz vieler Regenvorhersagen - sehr gut durchgehalten und wir haben kaum Regentropfen abbekommen, obwohl wir viel draußen waren! :)

Ich freue mich schon sehr auf das nächste Modul im Juni!

Einige Impressionen von Anke und Pia 
(ich habe mehr Videos gedreht, daher nur eine geringe Fotoausbeute ;) ):







Jetzt heißt es, sich fleißig an die Hausaufgaben zu machen, da wir drei kleine Videos drehen sollen, in denen wir einige der Übungen ausprobieren oder auch anderen erklären, die sie ausprobieren können! :)

Soviel erstmal als kleine Zusammenfassung!

Liebe Grüße,
Eure Sabrina

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Hallo Ihr Lieben,

jetzt wird es aufregend - ich habe mich für eine Zusatzausbildung zum Thema Jagdverhalten, also alles von Wissen über Jagdhunde, Wildtierkunde, Jagdverhalten, Antijagdtraining usw., von Pia Gröning und Anke Lehne (aus Deutschland) entschieden und nächste Woche startet das erste von drei Modulen á vier Tage! Wir werden in einem Agrarium in Oberösterreich unterwegs sein und hoffentlich viiiiel lernen!

Ich bin gespannt, was mich da erwartet und freue mich auf eine lehrreiche Zeit mit vielen Gleichgesinnten! - ich werde Euch natürlich berichten! :)

Ich werde die Ausbildung ohne Hund absolvieren, aber es wäre auch möglich mit (eigenem) Hund teilzunehmen! Erstmal lerne ich fleißig und dann kann ich es mit "Schnee" und anderen sicher anwenden! ;)



Liebe Grüße,
Eure Sabrina